Grumpy Cat: Katze auf Notebook-Tastatur im Homeoffice im Coronavirus-Lockdown

Coronavirus, Homeoffice und kein Ende. Wohl dem, der Haustiere hat. In diesen Tagen sind sie mehr als nur pelzige Mitbewohner. Während des Homeoffice-Alltags sind sie Kollegenersatz, Gesprächspartner, Ablenkung und moralische Unterstützung. Und einige sind definitiv unterhaltsamer als mancher Kollege. Das Internet ist mein Zeuge.

Wer jetzt zuhause in seiner Isolationskammer – pardon im Homeoffice – sitzt, der kennt das: Wir stehen morgens auf, schlurfen in Schlappen an unsere Schreib- und Küchentische und klemmen uns mürrisch hinter unsere Laptops. Nein, glorreich ist sie nicht, die schöne neue Arbeitswelt.

Unser Kontakt zur Außenwelt beschränkt sich auf Meetings über Zoom, Skype oder Teams. Und dafür müssen wir uns extra die Haare kämmen. Seit der Friseurtermin ausgefallen ist, wird das Herstellen der Fassade nicht leichter. Was werden die Kollegen denken? Kurzer Check, nein, die sehen auch verwuschelt aus. Zum Glück haben wir nur schöne Entwickler. Die entstellt nichts.

Unsere Haustiere urteilen nicht. Sie schauen uns mit ihren Hundeaugen an – oder, wenn sie Katzen sind, betont gleichgültig. Wundern sich, warum Frauchen oder Herrchen fasziniert auf ein flimmerndes Dings starrt. Und freuen sich über jede Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten.

Glauben wir jedenfalls. Aber ist das wirklich so? Oder urteilen sie etwa doch? Sind sie nicht langsam etwas genervt von der Apokalypse und dem Homeoffice-Marathon mit Frauchen und Herrchen? Vielleicht wollen sie einfach wieder ihre Ruhe und die Wohnung für sich haben? Wir wollen das genauer wissen.

Starsky & Hutch ermitteln, wie sie den Menschen los werden

Die beiden Katzen unseres Kunden Raphael von EGROH eG haben – trotz gewisser Perks durch Extra-Streicheleinheiten – die Nase voll. Und das haben wir sogar schriftlich:

Starsky & Hutch Katzen im Homeoffoce
Starsky & Hutch halten nicht viel von Coronavirus und Homeoffice
Guten Tag,

mein Name ist Hutch und ich habe zusammen mit meinem Bruder Starsky vor zwölf Jahren eine WG mit unserem Herrchen gegründet. Die Aufgabenverteilung ist bei uns klar geregelt. Unser Herrchen sorgt für Wohnung, Futter und Streicheleinheiten und wir akzeptieren ihn als unseren Mitbewohner. Ich würde sagen „Win-Win“ für beide Seiten. Doch seit ein paar Wochen ist alles anders….

Zum Glück ist er noch nicht gänzlich im Home-Office und wir sind froh, dass er morgens noch regelmäßig das Haus verlässt. Zeit, die wir für unseren Schönheitsschlaf nutzen. Kaum kommt er allerdings nach Hause, war‘s das auch schon mit der Ruhe. Dann wird erstmal geräumt, geputzt, gesaugt und geschimpft, wenn wir es mal wieder gewagt haben das ein oder andere Dekostück anders in der Wohnung platzieren. Bricht dann der Abend an, hängt er auf unserer Couch ab, sitzt auf unseren Stühlen und unterhält sich mit dem, was Streamingsdienste so zu bieten haben. Er ist einfach faul geworden.

Doch jeder Kratzbaum hat zwei Seiten und wir nutzen die Vorteile der allgegenwärtigen Anwesenheit unseres Herrchens voll aus. Wir müssen uns momentan nicht mal mehr die Mühe machen, Stundenlang mit unserer Fellpflege zu beschäftigen. Das übernimmt unser Herrchen nun in vollem Umfang, denn er hat ja Zeit! Das tut soooo gut und wir genießen es!

Im Gegenzug sind wir aber auch kreativ, wenn es darum geht ihn geistig und körperlich fit zu halten. Irgendwie verkehrte Welt.... Aber wer will denn schon ein Herrchen das scheu und vereinsamt aus so einer Krise raus geht? Wir nicht und daher spielen wir zu gerne mit ihm „Stehaufmännchen“. Bei dem Spiel geht es darum unser Herrchen steht‘s in Bewegung zu halten und ihn so vor Wundliegen zu schützen. Und da wir zu zweit sind, funktioniert das super! Kaum wird mein Bruder Starsky in den Garten gelassen, warte ich bis sich unser Herrchen wieder aus die Couch gesetzt hat, um ihn dann erneut aufzufordern, für mich die Tür zu öffnen. Und das gleiche Prinzip funktioniert auch super, wenn wir draußen vor der Tür stehen und wieder um Einlass "bitten". Ach das ist ist so toll und abendfüllend. Nur so langsam gehen uns die Ideen aus, wie wir unser Herrchen noch beschäftigen können und stellen uns nun fast täglich die Frage aller Fragen: Wann bekommen wir endlich wieder unsere Wohnung und verdiente Ruhe zurück?

Unfreiwillige Zellengenossen im Homeoffice

Wenn Haustier und Halter auf kleinstem Raum zusammenleben, dann kann das für alle Beteiligten in der Tat anstrengend werden. Schließlich ist der ganze Rhythmus der Tiere gestört. Das tägliche Schlafen an den unmöglichsten Orten und in den seltsamsten Positionen ist gestrichen.

Kein Rückzugsraum, ständig so ein Mensch, der die Wohnung für sich beansprucht. Dann benehmen sich Haustiere eben mal daneben. Sie belagern die Tastatur, sie drängen sich in unseren Videocall oder sie machen uns deutlich, dass wir die Eindringlinge in ihrem Heim sind.

Ja, besonders gern versuchen sie uns von unserer Arbeit abzuhalten. Die durchaus willkommenen Arbeitspausen sind im Internet reichlich dokumentiert. Twitter, Instagram, Facebook und Co. sind voll von Hunden, Katzen und allerlei Getier, das sich nicht darum schert, dass ihre Halter suuuper wichtige Sachen zu tippen haben.

Abwechslung für Haustiere und Homeoffice-Worker

Damit Homeoffice-Workern und ihren Haustieren in der Corona-Festung nicht die Decke auf den Kopf fällt, empfiehlt „Vier Pfoten“ Spiele für Tier und Besitzer. Hunde kann man zum Beispiel mit Suchspielen und einer Kaubeschäftigung bei Laune halten. Pro-Tipp: Gefrorene Leckerli funktionieren auch bei Stefan.

Und Katzen werden nie müde, eine Schnur zu angeln oder den roten Punkt eines Laserpointers zu fangen. Irgendwann muss es ja mal klappen! Kleintiere können Homeoffice-Worker mit einem Kletterparcours aus Boxen und ähnlichen Hindernissen bespaßen. Also einfach die Mäuse und Hamster im nicht aufgeräumten Zimmer aussetzen – los geht’s!

Der „Stern“ gibt Tipps für Spiele speziell mit dem Wauwau. Einige eignen sich gut für drinnen. Beim Hütchenspiel mit Leckerli wird wenigstens niemand abgezockt. Aber das „Strategiespiel“ mit Belohnungen, die unter Klappen oder Schiebedeckeln versteckt sind, schaut etwas kompliziert aus.

Toll… können wir jetzt was anderes spielen?

„Mein Haustier“ hat noch ein paar Ideen, wie Hundehalter zuhause aus einfachen Materialien Spielzeug für den Homeoffice-Gebrauch basteln können. Das muss gar nicht kompliziert sein und sorgt für stundenlange Unterhaltung.

Hier eine Liste der Materialien, die für DIY-Hunde-Spielzeug benötigt werden:

  • Pantoffeln

Fertig.

Nein, es sind natürlich noch andere Spielzeuge dabei, zum Beispiel ein Schnüffelteppich oder ein Socken-Oktopus oder das hier:

DIY-Spielzeug für Hunde: Fleece-Zergel selber basteln

Was unsere Bürokatze vom Coronavirus und Homeoffice hält

Es gibt natürlich auch Tiere, die sind aus ganz anderen Gründen genervt: Sie vermissen ihr menschliches Unterhaltungsprogramm. Eins davon ist Benny, Mitglied der Geschäftsleitung und Bürokatze von silver.solutions.

Zzzz… Mäuse…. zzz… großer, mächtiger Jäger… zzz

Wir haben mal bei Benny nachgefragt. Benny wird momentan schwer vernachlässigt, weil wegen dem blöden Coronavirus alle im Homeoffice sind.

Benny, wie kommst du mit dieser Situation klar?
Mir ist so laaaaangweilig!

Vermisst du den Trubel tagsüber?
Ja eben. Sonst ist hier was los und es findet sich immer jemand bei dem ich mich auf den Schreibtisch fläzen kann.
Besonders schön sind Team-Meetings am großen Tisch. Da kann ich die Runde machen und werde von jedem gekrault.
Und jetzt bin ich hier völlig allein. Futter bekomme ich nur noch zu festen Uhrzeiten und nicht wenn ich „den Blick“ anwende.

Hast du bereits Verhaltensauffälligkeiten entwickelt?
Ich schlafe tagsüber schlecht. Es fehlen die Hintergrundgeräusche. Den besten Schlaf habe ich immer, wenn andere um mich herum arbeiten.

Was machst du, wenn dir alles zu viel wird?
Ich gehe in den Garten und versuche eine Maus zu fangen und ärgere die Vögel. Wenn es ganz langweilig ist, pinkele ich aus Protest in den Hausflur. Merkt aber gerade auch keiner.

Was ist das erste, was du tust, wenn alle wieder ins Büro kommen?
Erstmal ein paar Stunden beleidigt sein. Dann laufe ich durchs ganze Erdgeschoss und beschwere mich. Wenn mich alle begrüßt haben, lege ich mich auf die Tastatur von Daniel, damit er mich streichelt.
Später gehe ich ins obere Stockwerk und mache das Gleiche nochmal.

Vielen Dank, Benny. Sicher sind wir bald alle wieder zu Diensten!

Im Büro bringt so ein Flauschball auf jeden Fall Freude ins Leben und fffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff auf den Bildschirm. Benny, nooooo!!! Wir müssen doch jetzt seriös tun!

Was gibt’s denn da zu gackern, Herr Kollege?

Getrennt von unserer Bürokatze, scheint Daniel draußen in Brandenburg mit dem Corona-bedingten Büroentzug ganz gut zurechtzukommen. Seinen Hühnern hat er kurzum die Namen seiner Kollegen gegeben. Im Chat hält er uns aus dem Homeoffice auf dem Laufenden, was die Kollegen so treiben:

  • „Herrje, Kollege 1 findet wieder mal kein Korn“
  • „Kollege 2 ist heute irgendwie kopflos. Wenn der wüsste, was am Sonntag auf ihn zukommt“
  • „Was Kollege 3 heute von sich gibt, ist Kacke“
  • „Typisch, Kollege 4 pickt sich mal wieder die schönen Sachen raus“

Und dass Kollege 5 sich ganz schön aufplustert, wundert hier auch keinen. Naja, wenigstens spendieren die Kollegen ihm jeden Morgen ein ordentliches Frühstück.

Die Kollegen halten Daniel ganz schön auf Trab

Coronavirus-Lockdown: Was tun ohne Haustiere?

Wer keine Haustiere hat, der muss kreativ sein. Claudia hat sich im Homeoffice mit einem ganzen Zoo an Fingerpuppen umgeben. Claudia, Hilfe ist unterwegs.

Claudias neue Freunde im Homeoffice

Einige Kollegen werden zu passionierten Ornithologen, die sich die Piepshow vor dem Fenster anschauen. Besser als den ganzen Tag auf den Monitor starren! Und man lernt noch was. Wussten Sie, dass so ein Specht einen eingebauten Stoßdämpfer hat, der verhindert, dass er eine Gehirnerschütterung bekommt? So kann der kleine Racker bis zu 20 Mal pro Sekunde auf den Meisenknödel an Franks Fenster hämmern. Faszinierend, oder?

Nicht schlecht, Herr Specht.

Ich selbst habe keine Haustiere. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, jeden Tag meinen Spaziergang zu machen – von hier nach… gleich hier daneben – um die Enten zu füttern. Ich komme sehr gut allein zurecht. Wieso fragt ihr?

Der Corona-Lockdown hinterlässt Spuren auf der Psyche

Fazit

Coronavirus und Homeoffice verlangen einiges von uns ab. Aber auch von unseren Haustieren. Mit kleinen Spielen und Abwechslung gelingt es, den Alltag gemeinsam zu meistern. Und zwar, ohne dass frustbedingt Einrichtungsgegenstände zerkaut werden. Nicht auszudenken, was die Tiere erst anrichten können!

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