B2B Praxis: Top 5 Tipps zur Auswahl eines Shopsystems

Tipps zur Auswahl eines B2B-Shopsysetm

Anfang Juli hatte iBusiness zur virtuellen Entscheiderkonferenz zum Thema „B2B-Commerce und Digitale Transformation“ eingeladen. Ania Hentz gab als B2B-Spezialistin Tipps zur Auswahl des passenden Shopsystems für erfolgreichen B2B-Commerce. Sie machte deutlich, wie wichtig es ist, den Kundennutzen stets im Blick zu halten und mittels einer Integration in die bestehenden Geschäftsprozesse die Kunden auch online optimal zu bedienen. Hier zusammengefasst ihre Top 5 für die Auswahl der passenden e-Commerce Lösung

Tipp 1: Achten Sie auf optimierte Bestellabläufe

Versetzen Sie sich in die Situation Ihrer Kunden und bieten Sie Ihren Kunden die passenden Funktionen für komfortables Bestellen an. Für Kunden in Bereichen mit einer hohen Bestellfrequenz  kann es sich zum Beispiel anbieten, alle bestellten Waren der letzten Wochen übersichtlich anzuzeigen und daraus direkt einen individuellen Bestellvorschlag abzuleiten. Aus den am häufigsten bestellten Waren kann automatisch „Mein Sortiment“ erstellt werden, welches den Bestellprozess für den Kunden beschleunigt.

Wenn Sie ein großes Sortiment online anbieten, sollte sie überlegen, wie die Bestellung von mehreren hundert Positionen vereinfacht werden kann. Der Upload von Bestelllisten, Schnellbestellformulare zur Eingabe von Artikelnummern oder eine Mobile mit Barcode Scanner können hier weiterhelfen.

Tipp 2: Prüfen Sie die Komplexität Ihres Preismodells

ERP-Systeme bieten vielfältige Möglichkeiten der Preisdefinition und viele Unternehmen nutzen diese Möglichkeiten für kundenindividuelle Konditionen. Die Umsetzung vorhandener B2B-Preismodelle stellt Shopsysteme regelmäßig vor große Probleme. Das Nachprogrammieren komplexer Preismodelle in einem Shop ist aufwendig und kann zu Abweichungen in den Preisen führen z.B. durch Rundungsdifferenzen. Der Bezug individueller Preise in Echtzeit aus dem ERP kann von vielen Anbietern nicht performant genug realisiert werden. Daher sollten Sie bei der Shopauswahl das Thema Preisfindung frühzeitig und eingehen prüfen, um ihr Preismodell auch im Onlineshop anbieten zu können. > Mehr dazu im Blogartikel „Individuelle Preise im B2B eCommerce“

Tipp 3: Der Shop sollte die Unternehmensprozesse Ihrer Kunden unterstützen

Der Kunde ist König. In einem B2B-Shop geht es um weit mehr als nur Bestellungen. Ein guter Shop unterstützt die Prozesse der Kunden indem er z.B. Bestellberechtigungen, Budgetgrenzen oder Sortimentseinschränkungen beachtet. Aber auch die direkte Übertragung von Bestellungen an das ERP-System des Kunden per sogenanntem Punch Out oder OCI Schnittstelle kann ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Bieten Sie Ihren Kunden Funktionen an, die entscheidende Abteilungen wie den Einkauf unterstützen.

Tipp 4: Integrieren Sie den Shop in Ihre Geschäftsprozesse

Genauso wichtig, wie die Geschäftsprozesse Ihrer Kunden ist die Integration Ihrer eigenen Geschäftsprozesse mit dem Shop. Automatisierte Abläufe sparen Zeit und Geld und bieten gleichzeitig Ihren Kunden hochaktuelle Daten und Informationen. Ein gut durchdachter Shop kann Ihre Mitarbeiter entlasten und gleichzeitig einen besseren Kundenservice bieten. Prüfen Sie mit welchen Funktionen Sie den Kundenservice verbessern können. Die Einführung eines neuen B2B Shops ist immer auch eine gute Gelegenheit die eigenen Prozesse zu überprüfen und zu verbessern.

Tipp 5: Ein Shop alleine reicht nicht aus

Ein flexibler B2B-Shop ist ein guter Anfang, reicht jedoch heute längst nicht mehr aus. Im Unternehmen heute gibt es eine Vielzahl an Kontaktpunkten mit dem Kunden, bei denen diverse EDV-Systeme involviert sind: die Website, der Außendienst, der Kundenservice, der Onlineshop, der Point-of-Sale, die Reklamationsabteilung, Marketingnewsletter, das Händlerportal u.v.m. Eine Shoplösung heute sollte mehr können und die digitale Entwicklung Ihres Unternehmens insgesamt unterstützen. Der Trend geht hin zu Plattformen, die unter einem Dach den Aufbau von B2B Shops, B2C Shops, Partnershops, Websites, Microsites, Intranetangeboten uvam. ermöglichen. Der Vorteil einer solchen integrierten Plattform liegt auf der Hand. Sie gewinnen durchgehende Informationen über jeden Besucher und Kunden über den gesamten Prozess hinweg. Diese Daten können für eine konsequente Weiterentwicklung des eigenen Angebots und der eigenen Prozesse genutzt werden.

Fazit: Denken Sie strategisch. Suchen Sie eine Lösung, die sich mit Ihrem Unternehmen entwickeln kann.

Sie sind auf der Suche nach einer e-Commerce-Lösung und brauchen Unterstützung bei der Entscheidungsfindung. Ania Hentz steht Ihnen mit Ihrer Erfahrung aus über 15 Jahren B2B e-Commerce gerne zur Verfügung.

Ania Hentz, Geschäftsführerin silver.solutions GmbH Ania Hentz
GeschäftsführerinFon: +49 (0)30.65.48.19.90
Fax: +49 (0)30.65.48.19.99
Mail: contact@silversolutions.de

 

Susan Gutperl

Susan Gutperl

Bereits während des Studiums der Verlagsherstellung (HTWK Leipzig 1996-2000) habe ich mich schwerpunktmäßig mit dem damals noch jungen Medium Internet und den aufblühenden digitalen Medien befasst. Seit 2000 habe ich bei einem IT-Dienstleister, einer Internet-Agentur, einem Fachverlag und einem Internet-Startup in den Bereichen Projektmanagement und Marketing/Vertrieb das Internet von verschiedenen Blickwinkeln kennengelernt und neue Entwicklungen mit begleitet. – Spezialitäten: Marketing, Text, SEO/SEM, Projektassistenz, Kunden-Support – Hier im Blog zuständig für Redaktionsplan, Marketing-orientierte Artikel, Motivation der IT-Kollegen zum Schreiben von Beiträgen, Endredaktion

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