B2B e-Commerce Knowhow (Teil 1): Sicherheit

7 Mrz

Abbildung digitale Sicherheit, Quelle: pixabay.com

Das Thema Sicherheit ist für Onlineanbieter ein Dauerbrenner. Hacker und Softwarehersteller befinden sich in einem ewigen Wettrennen. Fast im Wochentakt werden Berichte zu kritischen Sicherheitslücken in CMS- und Shop-Lösungen publik. Gerade erst wies sogar die Stiftung Warentest erneut auf ein bereits seit Monaten bekanntes Sicherheitsproblem bei einem großen Open-Source-Shopsystem hin, welches in den einzelnen Shops bis heute nicht vollständig ausgeräumt ist. Betroffen von Sicherheitslücken sind kleine Shopbetreiber ebenso wie große Player, wie der Fall Yahoo zeigt.

Sicherheit in B2B Onlineshops

Alles nicht relevant für B2B e-Commerce? Selbstverständlich sind kompromittierte Kundendaten auch im B2B e-Commerce ein Problem und müssen so gut es geht verhindert werden. Darüber hinaus hat das Thema jedoch noch eine viel größere Dimension: im Zeitalter der integrierten Systeme, in denen der Onlineshop Daten direkt in interne Firmensysteme wie ERP, CRM oder PIM einbindet, sind die Risiken von Sicherheitslücken unternehmenskritisch. Einen B2B Onlineshop als Standalone-Lösung zu betreiben ist jedoch auch keine Option. Die Frage ist also, wie schützen Sie Ihr ERP und die wichtigen Daten?

Das richtige Konzept bei der direkten Anbindung an firmeninterne Systeme

Viele Systeme bieten heute von Haus aus die Anbindung über offene Standardschnittstellen wie z.B. Web Service oder die REST API. Dies ist praktisch und erleichtert die Integration verschiedener Systeme. Der Nachteil ist jedoch, dass diese Schnittstellen auch Einfallstore für einen Angriff darstellen, wie erst kürzlich im Fall der WordPress REST API gesehen.

Eine bewährte Lösung stellt hier das Zwischenschalten einer Sicherheitsinstanz dar. So fungiert im Fall unserer Shoplösung silver.eShop der eingesetzte web.connector als Sicherheitsinstanz. Es erfolgt kein direkter Zugriff vom Onlineshop (DMZ) auf das ERP. Es werden nur  definierte Nachrichten zum ERP oder CRM übergeben. Darüber hinaus beinhaltet der Shop ein Monitoring, welches bei Unregelmäßigkeiten den Administrator informiert.

Neben fehlenden technischen Massnahmen führen oftmals konzeptionelle Fehler zu hohen Sicherheitsrisiken: bei vielen Online Shops werden Daten aus ERP oder CRM Systemen importiert. Dies kann im Falle eines Angriffs zu einem massiven Sicherheitsproblem führen. Wenn 10.000 vollständige Kundendatensätze in den Shop importiert werden, dann stellt dies bereits ein hohes Risiko dar. Allerdings unterstützen viele Standard Shops nur diese unsichere Import Variante.

Moderne und sichere Software-Plattformen

Entscheidenen Einfluss auf die Sicherheit hat die verwendete Software oder Platform. Je älter die Platform, umso kritischer ist in der Regel die Sicherheitsfrage. Es gibt zudem unterschiedliche Modelle, wie Zugriffsrechte und Sicherheit  geregelt werden.

Das in silver.eShop integrierte CMS eZ Platform setzt so z.B. auf ein rollenbasiertes Zugriffsmodell, welches den ohne Zuweisung einer entsprechenden Rolle zunächst einmal keinerlei Zugriff auf Inhalte order Funktion irgendwelcher Art gestattet. Dieses Sicherheitskonzept wird per Definition für alle Funktionen und Inhalte der Plattform genutzt.  eZ Plattform wird in sicherheitsrelevanten Bereichen wie bei Banken eingesetzt und regelmäßig überprüft.

Auch das eingesetzte Framework Symfony gilt gemeinhin als eines der modernsten und sichersten, jedoch können Entwickler auch hier schwerwiegende Fehler machen, die Hackern Tür und Tor öffnen.

Viele Anpassungen machen Systeme unsicher

Bei vielen Integrierten B2B  e-Commerce Projekten wird keine Standardlösung für B2B eingesetzt und die Entwickler passen das Produkt so stark an, dass Sicherheitslücken entstehen. Technische Restriktionen zwingen oftmals zu ungewöhnlichen Lösungen: viele an sich sichere Module werden komplett neu entwickelt, zu viele Daten aus dem ERP müssen importiert werden. Dies kann zu erheblichen Sicherheitsrisiken führen.

Häufig wird auf Basis eines VW Golf (=B2C Shop) ein LKW gebaut (=komplexer und integrierter B2B Shop). Für den Strassenverkehr unterbindet zumindest in Deutschland der TÜV oder die Dekra dies. Für Online-Shops gibt es entsprechende Prüfungen leider nicht.

Achten Sie also darauf, dass Sie eine B2B-Lösung einsetzten, die auch dafür entwickelt wurde.

Updates, Updates, Updates

Im Wettlauf von Sicherheitsexperten, Entwicklern, Hackern und Datendieben wird es zwangsläufig immer wieder Situationen geben, in denen Sicherheitslücken aufgedeckt werden. Wenn das der Fall sein sollte, dann hat ein Sicherheitsupdate oberste Priorität. Regelmäßige Sicherheitsupdates müssen zeitnah eingespielt werden. Wenn möglich, greifen Sie auf automatisierte Updates zurück.

Im Rahmen eines eZ Enterprise Vertrags erhalten Sie Sicherheits-Updates automatisch, im Gegensatz zur Open Source Version.

Zum Weiterlesen: Das Blog onlineshop-basics.de hat vor einiger Zeit in einem Artikel die verschieden Risiken für Onlineshops und mögliche Lösungsansätze informativ und übersichtlich zusammengestellt.

In eigener Sache: Top Noten für silver.solutions im Market Performance Wheel der Group of Analysts

16 Sep

mpw signet silver.solutions silver.eShop

Das Beratungsunternehmen The Group of Analysts (TGOA) hat sich auf die Analyse von Herstellern und Integratoren im IT-Bereich spezialisiert. Im sogenannten Market Performance Wheel untersucht TGOA die Performance von Unternehmen anhand von vier Kernbereichen: Ability to execute, Marktdurchdringung, Zukunftsfähigkeit und Technologie. Die einzelnen Bereiche sind nochmals unterteilt in jeweils vier Unterkategorien. Die Resultate des Market Performance Wheels bieten somit Transparenz und Orientierung bei der Suche nach der passenden Lösung. Als einer der ersten Hersteller im e-Commerce Segment hat sich silver.solutions mit seiner e-Commerce Lösung silver.eShop den Fragen von The Group of Analysts (TGOA) zu 400 Einzelkriterien gestellt. 

Bei silver.eShop handelt es sich um e-Commerce Lösung mit enger Anbindung an das ERP-System des Kunden. Der Funktionsumfang des Shopsoftware orientiert sich stark an die Bedürfnissen mittelständischer Hersteller, die den Hauptteil ihrer Umsätze im B2B Commerce erwirtschaften. TGOA bescheinigt der von silver.solutions entwickelten Shoplösung silver.eShop beste Noten in den Techologie-Segmenten „Lösungsansatz & Integration“, „Grundsätzliche Systemfunktionen“ und „B2B Funktionsbestandteile“. Dies unterstreicht die Technikkompetenz des Unternehmens und spiegelt den Fokus der Lösung auf die Anforderungen im B2B-Bereich wieder.

Market Performance Wheel silver.solutions | silver.eShop 2016

Market Performance Wheel silver.solutions | silver.eShop 2016

Im Segment der Markdurchdringung fallen die geringen Werte im Bereich „Lizenzumsatzbasis“ ins Auge. Diese machen jedoch deutlich, dass silver.solutions sich mit seinem Angebot vor allem an den Mittelstand richtet und hier ein für die Zielgruppe sehr attraktives Lizenzmodell offeriert. Gute Werte in Sachen „Kundenreferenzen“ und „Installationsbasis“ belegen, dass silver.eShop in seinem Segment namhafte Unternehmen überzeugt.

Auch in Sachen Professionalität überzeugte silver.solutions die Analysten. In den Bereichen Produktqualität, Software-Deployment und Support/Schulungen/Doku vergibt TGOA Bestwerte.

Wer mehr über das Market Performance Wheel erfahren möchte, kann sich auf der Website der TGOA informieren. Im Anbieterverzeichnis sind die bereits bewerteten Anbieter erkennbar am Symbol. Kunden können die für Sie interessanten Dienstleister wählen und die ausführlichen MPW-Daten kostenlos anfordern.

Das vollständige Market Performance Wheel für silver.solutions können Sie auch direkt anfordern unter sales@silversolutions.de.